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30. Forum Religionen in der Gesellschaft

"Wie unmoralisch ist der Mensch?
Neuroökonomische Forschung in der Diskussion"

 

Öffentliche Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Bernd Weber,
Center for Economics and Neuroscience, Universität Bonn

Prof. Dr. Gerhard Blickle,
Psychologisches Institut, Universität Bonn

Prof. Dr. Gerhard Höver,
Kath.-Theol. Fakultät, Universität Bonn

Prof. Dr. Cornelia Richter,
Ev.-Theol. Fakultät, Universität Bonn

Moderation:
Prof. Dr. Mathias Schmoeckel, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Bonn

Mittwoch, 21. Januar 2015
19:30-21:00 Uhr
Hörsaal IX, Universitätshauptgebäude
Am Hof 1, 53113 Bonn

 

Den Fragen zu Sozialität, Fairness und Moralität des Menschen haben sich die Referenten des 30. Forum Religionen in der Gesellschaft unter dem Titel „Wie unmoralisch ist der Mensch? Neuroökonomische Forschung in der Diskussion“ gestellt. Im Rahmen dieser öffentlichen Podiumsdiskussion wurden die Forschungen des Humanmediziners und Neuroökonomen Prof. Dr. Bernd Weber durch diesen selbst vorgestellt: Grundlage für diese war die Erkenntnis, dass sich der Mensch, wenn er in der Gesellschaft bestehen möchte, sozialen Normen anpassen muss. Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Maastricht haben in einem hochinteressanten Experiment Hinweise dafür gefunden, dass jene ‚Strategie der Fairness‘ in einem bestimmten Hirnareal angesiedelt ist. Als in diesem Versuch der sogenannte dorsolaterale präfrontale Kortex mit Hilfe bestimmter Stimulation ausgeschaltet wurde, handelten die Probanden deutlich egoistischer. Dieses Experiment wurde anschließend aus dem Blickfeld verschiedener Disziplinen wie Psychologie (Prof. Dr. Gerhard Blickle) und Theologie (Prof. Dr. Gerhard Höver, Prof. Dr. Cornelia Richter) diskutiert. Durch die Veranstaltung führte Prof Dr. Mathias Schmoeckel (Rechtswissenschaften). 
 

 

 

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