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Habermas und die Zukunft von Religion in der pluralen Gesellschaft

Daniel Bauer
Abteilung für Religionspädagogik, Universität Bonn

Response:
Prof. Dr. Reinhold Boschki, ZERG-Mitglied
Seminar für Religionspädagogik und Homiletik, Universität Bonn

Dienstag, 21. Januar 2014
20:15-21:30 Uhr
Hörsaal VI, Universitätshauptgebäude der Universität Bonn
Am Hof 1, 53113 Bonn

Angesichts der Tatsache, dass sich die lang verbreitete Säkularisierungsthese nicht bestätigt hat, dies jedoch nicht als Rückschritt in eine von einer dominierenden Religion direkt bestimmte Gesellschaft verstanden werden darf, ist nach Modellen zu fragen, die das dauerhafte Mit- und Nebeneinander verschiedener Religionen in ein und derselben pluralistischen Gesellschaft nicht nur als möglich, sondern auch in ihrem Bezug auf letztere als sinnvoll erscheinen lassen. Die Theologie tut gut daran, will sie den Pluralismus ernst nehmen, auch einmal nicht von der christlichen Religion aus den gesellschaftlichen Rahmen zu bestimmen, sondern Dialogangebote aus anderen Disziplinen wahrzunehmen und insbesondere auf die Rolle und die Angemessenheit des Verständnisses von Religion hin zu überdenken. Der Vortrag möchte den von Habermas immer wieder angestoßenen Dialog aufnehmen und Grund- sowie insbesondere auch Vorzüge seines Konzeptes darstellen.

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